Verweisen deine Sprachversionen aufeinander?

Gib eine Seite einer Website mit mehreren Sprach- oder Länderversionen ein. Der Checker liest ihr hreflang-Set, prüft die Codes und ruft jede Alternate-URL ab, um zu sehen, ob sie zurückverweist.

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Alternate-URLs pro Check
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Quellen: Head und HTTP-Header
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Was der Check prüft

hreflang funktioniert nur, wenn jede Version alle anderen nennt, mit gültigen Codes und indexierbaren URLs. Zu jedem Punkt siehst du, was gefunden wurde.

  1. 01

    Wo hreflang steht

    Link-Elemente im HTML-<head> und im HTTP-Link-Header. hreflang-Links, die im <body> landen, werden markiert, denn dort ignoriert Google sie.

  2. 02

    Sprach- und Ländercodes

    Erst die Sprache, optional die Schrift, optional das Land oder ein numerischer Raum wie 419. Fängt die üblichen Fehler ab: en-UK statt en-GB, jp statt ja, Unterstriche statt Bindestrichen, reine Ländercodes.

  3. 03

    Das Set selbst

    Nur absolute URLs, eine URL pro hreflang-Wert, die Seite nennt sich selbst, und ein x-default für Nutzer, zu denen keine Version passt.

  4. 04

    Jede Alternate-URL, live abgerufen

    Jede Alternate-URL wird abgerufen (bis zu 25): Liefert sie 200, steht sie auf noindex, zeigt ihr Canonical woandershin?

  5. 05

    Rückverweise

    Jede Alternate-Seite muss auf die geprüfte Seite zurückverweisen. Fehlende Return-Links sind der häufigste Grund, warum Google ein hreflang-Set ignoriert. Abweichungen nur beim Schrägstrich am Ende werden separat ausgewiesen.

  6. 06

    <html lang>

    Abgeglichen mit dem eigenen hreflang-Wert der Seite. Google nutzt das lang-Attribut nicht fürs Targeting, aber eine Abweichung heißt meist, dass ein Template den falschen Wert ausspielt.

Häufige Fragen

Brauche ich hreflang überhaupt?

Nur wenn es dieselben Inhalte in mehreren Sprachen oder für mehrere Länder gibt. Eine rein deutschsprachige Website für Deutschland braucht kein hreflang. Eine Website mit eigenen Versionen für Deutschland, Österreich und die Schweiz, oder mit Deutsch und Englisch, schon.

Lohnen sich eigene Versionen für DE, AT und CH?

Wenn sich Preise, Versand, Rechtstexte oder Sortiment unterscheiden: ja. hreflang (de-DE, de-AT, de-CH) sagt Google dann, welche Version zu welchem Land gehört. Sind die drei Versionen identisch, wählt Google womöglich eine davon als kanonische Version für alle drei, und eine einzige deutsche Version mit „de“ ist oft das einfachere Setup. Schweizer Seiten mit „ss“ statt „ß“ und Preisen in CHF sind ein typischer Fall, in dem sich eigene Versionen lohnen.

Warum macht ein fehlender Rückverweis das ganze Paar kaputt?

Google vertraut einer hreflang-Angabe nur, wenn beide Seiten sie bestätigen. Nennt Seite A die Seite B, B aber nicht A, ignoriert Google dieses Paar. Deshalb ruft der Checker jede Alternate-URL ab und sucht dort den Link zurück.

Ist x-default Pflicht?

Nein, aber empfohlen: x-default benennt die Seite für Nutzer, deren Sprache oder Land zu keiner deiner Versionen passt. Oft ist das eine Sprachauswahl oder die internationale englische Version.

Der Checker findet kein hreflang, meine Website hat aber Sprachversionen.

hreflang kann auch in der XML-Sitemap stehen, und die liest dieser Check nicht. Steht es weder im Head noch im HTTP-Header noch in der Sitemap, hat Google für die Seite keine hreflang-Informationen.

Du bespielst DE, AT und CH oder noch mehr Märkte?

Die SEO- & KI-Diagnose (290 €) nimmt das internationale Setup der ganzen Website unter die Lupe: hreflang in Seiten und Sitemaps, Canonicals, Länder-Targeting und welche Version Google wo tatsächlich rankt.